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Innovationspreise an KIT-Preisträger verliehen

Am 30. Juni 2021 wurden die Preisträger des diesjährigen NEULAND-Innovationswettbewerbs beim Innovationstag NEULAND des KIT geehrt.

Am 30. Juni wurden die Gewinner der Innovationspreise geehrt. (Foto: KIT/Magali Hauser)
Awards NEULAND Innovationswettbewerb

In den zwei Kategorien Ideenpreis und Transferpreis wurden jeweils drei Projekte mit und ohne Industriebeteiligung ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Innovationstags NEULAND statt, der digital von etwa 1.200 Personen besucht wurde. Die jeweils ersten Sieger der Kategorien konnten die NEULAND-Awards mit nach Hause nehmen, alle Platzierten können sich über eine Preissumme freuen, die von den Sponsoren des Innovationswettbewerbs ausgerufen wurden.

Der Innovationswettbewerb findet jährlich statt und bietet wissenschaftlichen Beschäftigten des KIT die Möglichkeit, ihre innovativen Ideen und Projekte einer Unternehmensjury vorzustellen, die diese dann bewertet. Die Gewinner des Ideenwettbewerbs werden im Anschluss intensiv von den Innovationsmanagern des KIT unterstützt, um die herausragenden Ideen zu handfesten Innovationen zu entwickeln.

Die Preisträger für die innovativsten Ideen des KIT 2021 sind:

Prof. Ute Schepers nimmt den Award für die beste Produktidee entgegen. Verliehen wird der Preis von Jil Hammerschmidt, Vertreterin von Deloitte. (Foto: Magali Hauser / KIT)
Prof. Ute Schepers nimmt den Award für die beste Produktidee entgegen. Verliehen wird der Preis von Jil Hammerschmidt, Vertreterin von Deloitte. (Foto: Magali Hauser / KIT)

Ideenpreis

1. Platz "LONGCOVIDMA"

LONGCOVIDMA ist eine Kombination eines Hochdurchsatztests an Zebrafischlarven mit der Etablierung eines ungefährlichen Pseudo-SARS-Cov2, der unter der Sicherheitsstufe S2 benutzt werden und eine effiziente Schnelltestung von Wirkstoffen ermöglichen kann. LONGCOVIDMA macht somit die Testung Tausender bisher nicht getesteter, einzigartiger neuen Substanzen gegen SARS-CoV-2 möglich und könnte zur zuverlässigen Identifizierung geeigneter Wirkstoffe beitragen. Ebenfalls könnte mit diesem Ansatz auf mögliche Mutanten schnell reagiert werden.

Institut für Biologische und Chemische Systeme – Funktionelle molekulare Systeme, Institut für Funktionelle Grenzflächen
Preisträger: Prof. Dr. Ute Schepers, Dr. Nicole Jung, Prof. Dr. Pavel Levkin, Prof. Dr. Stefan Bräse, Dr. Claudine Herlan, Dr. Anke Deckers, Dr. Anna Popova

2. Platz „Catavis – Rethink Chemistry”

Mit dem Einbinden von Enzymen in Hydrogele (CataGel) können stabile, biokatalytisch aktive Materialien, sog. Biokatalysatoren, gebildet werden, welche die Durchführung beliebiger chemischer Reaktionen bis hin zu komplizierten asymmetrischen Synthesen ermöglichen. Mit dieser Methode wäre eine zukunftsorientierte, grüne Chemie möglich.

Institut für Biologische Grenzflächen 1 – Biomolekulare Mikro- und Nanostrukturen
Preisträger: Patrick Bitterwolf, Sandra Kröll, Dr. Ahmed Zoheir, Prof. Dr. Christof Niemeyer, Dr. Kersten Rabe

3. Platz "POMCAT"

Hinter dem Titel ‚Bio-Inspired Heterometallic Polyoxometalate-Based Water-Splitting Catalysts for Energy Conversion/Storage Processes‘ steckt die Entwicklung einer künstlichen Photosynthese nach dem Vorbild der Natur, die eine weitere regenerative Nutzung der Sonnenenergie ermöglichen würde.

Institut für Nanotechnologie
Preisträger: Dr. Masooma Ibrahim, Prof. Pedro de Oliveira

Prof. Pavel Levkin erhält den Preis für das beste Transferprojekt von Dr. Rudolf Maier, Vertreter der Robert Bosch GmbH. (Foto: Magali Hauser / KIT)
Prof. Pavel Levkin erhält den Preis für das beste Transferprojekt von Dr. Rudolf Maier, Vertreter der Robert Bosch GmbH. (Foto: Magali Hauser / KIT)

Transferpreis

1. Platz „Aquarray”

Aquarray steht für eine innovative Droplet-Micro-Array-Technologie, welche das Potenzial hat, ein Game Changer im Umfeld des High-Throughput-Screening zu werden und respektive durch niedrigeren Reagenzienverbrauch besticht. Die Applikationsbreite eines automatisierten Screening-Systems und Cell-Screenings ist enorm und reicht von Pharma, Diagnostik und Biotechnologie bis in das Chemie-Umfeld.

Institut für Biologische und Chemische Systeme, Unternehmenspartner: Aquarray GmbH
Preisträger: Prof. Dr. Stefan Bräse, Prof. Dr. Pavel Levkin

2. Platz „RE3ASON”  

Mit dem Renewable Energies and Energy Efficiency Analysis and System OptimizatioN-Modell können vornehmlich Gemeinden automatisierte Analysen, z.B. zur Bestimmung der Energienachfrage und der Potenziale für erneuerbare Energien, durchführen. So kann unter anderem bestimmt werden, welche Gebäude besonders viel Wärme verbrauchen und wie viel Strom und Wärme bspw. durch Photovoltaik-, Windkraft- oder Bioenergie-Anlagen erzeugt werden könnten.

Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion, Unternehmenspartner: greenventory GmbH
Preisträger: Prof. Dr. Wolf Fichtner, Dr. Kai Mainzer

3. Platz „NukPlaRStoR”

Laufende und abgeschlossene kerntechnische Rückbauprojekte zeigen, dass der Rückbau technisch sicher möglich ist, aber dass es im Projektmanagement noch erhebliches Optimierungs- und Kosteneinsparpotenzial gibt. NukPlaRStoR ist ein Planungswerkzeug, das auf die Anforderungen kerntechnischer Rückbauprojekte abgestimmt ist und Rückbauprojekte erheblich vereinfachen sowie Kosten und Zeit sparen kann.

Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion, Unternehmenspartner: RODIAS GmbH
Preisträger: Prof. Dr. Frank Schultmann, Dr.-Ing. Rebekka Volk, M.Sc. Marco Gehring

Dank an Sponsoren und Jury

 

Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich für die Unterstützung der Sponsoren und Jurymitglieder.

Die Sponsoren des Innovationswettbewerbs

 

Ideenpreise

1. Platz: Deloitte Consulting GmbH

2. Platz: ABB AG

3. Platz: Baden-Württembergische Bank

Transferpreise

1. Platz: Robert Bosch GmbH

2. Platz: ABB AG

3. Platz: Baden-Württembergische Bank

Die Jury des Innovationswettbewerbs

 

Dr. Andreas Burger, ABB AG

Dr. Rudolf Maier, Bosch Management Support GmbH

Axel Weisheit, BW-Bank Baden-Württembergische Bank

Egbert Wege, Deloitte Consulting GmbH

Hansjürgen Horter, Pilz GmbH & Co. KG

Die Bewerbungsrunde für den kommenden Innovationswettbewerb startet im November.

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