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Angebot: 330

Überwachungssystem für Emissionsquellen

Verfahren zur Bestimmung des Ortes x0, der Intensität q0 und des Wirkungsbeginns t0 der Emission einer Emissionsquelle.

In emissionsgefährdeten Bereichen, zum Beispiel in Chemikalienlagern oder verfahrenstechnischen Anlagen, kann zu einem beliebigen Zeitpunkt, an einem beliebigen Ort, eine Emissionsquelle mit unbekannter Intensität zu wirken beginnen. Daraus ergibt sich der Bedarf nach einem Verfahren, mit dem der Ort, die Intensität und der Wirkungsbeginn der Emission mittels räumlich verteilter Messung der Konzentration des emittierten Stoffs an mehreren Messstellen bestimmt werden kann. Dafür wird zunächst die Konzentration festgestellt und anschließend ihr Anstieg, ihre Konstanz oder ihr Abfall an den einzelnen Sensoren abgeleitet. Die Strömungsgeschwindigkeit der Emission nach Betrag und Richtung wird gemessen. Durch dieses Verfahren werden Lösungen der Ausbreitungsgleichung genutzt, welche die zu bestimmenden Größen Ort, Intensität und Wirkungsbeginn der Emissionsquelle als Parameter enthalten. Auf Basis dieser Lösungen wird durch das Verfahren ein neues, mehrstufiges Parameterschätzproblem aufgebaut und gelöst.Das Verfahren benötigt nur wenige Messstellen, so zum Beispiel genügen für eine dreidimensionale Emissionsausbreitung vier Messstellen und es funktioniert auch dann, wenn der Diffusionskoeffizient des Systems unbekannt ist.

Ihr Ansprechpartner für dieses Angebot

Dr. Rainer Körber, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Innovationsmanager, Innovations- und Relationsmanagement (IRM)
Telefon: +49 721 608-25587

E-Mail: rainer.koerber@kit.edu

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