Research to Business
Newsletter Technologietransfer und Innovation

Ausgabe 2/2018

Innovationsprojekt

Den Partikeln auf der Spur

Prof. Dr. Hermann Nirschl und Dr. Mathias J. Krause digitalisieren Partikelströme in der Verfahrenstechnik mithilfe numerischer Simulation und helfen industrielle Prozesse zu optimieren. Weiterlesen

Editorial

Berufsstand Wissens- und Technologietransfer

Erfolgreiche Transferprozesse setzen ein breites Wissen voraus – von der Bewertung von Potenzialen über die Erfinder- und Gründerberatung, Marketing und Vertrieb bis hin zu Finanzierung und Vertragsgestaltung. Da man diesen Kompetenzfächer nicht in einem Studium erlernen kann, gibt es für die Entwicklung des Berufsstands „Technology Transfer Professional“ zunehmend mehr Austauschplattformen und Angebote zur Weiterbildung durch erfahrene Praktiker.
Ein wichtiger Beitrag zu dieser Entwicklung ist das vom Bund geförderte Projekt BePerfekt, an dem sich das KIT als erfahrene Technologietransfereinheit beteiligt. Im Projekt wird ein Instrumentarium erarbeitet, das Interessierten Grundlagen des Wissens- und Technologietransfers vermittelt und wichtige Praxiserfahrungen weitergibt. Die ersten rund 60 Teilnehmer aus ganz Deutschland wurden bereits durch Webinare und eine Präsenzveranstaltung geschult.

Dr.-Ing. Jens Fahrenberg
Leiter Innovations- und Relationsmanagement

Aktuelle Technologieangebote

Gründen am KIT

Das Zell-Screening der nächsten Generation

Aquarray ermöglicht mit der Droplet-Microarray-Technologie eine nachhaltige Verbesserung des Zell-Screening im Bereich Pharma und Biowissenschaften. Weiterlesen

Preisverleihung beim Science4Life Venture Cup 2017: Dr. Karl-Heinz Baringhaus, Konstantin Demir, Dr. Anna Popova, Dr. Simon Widmaier und Dr. Rainer Waldschmidt (v.l.nr.), Quelle: Science4Life e.V
Im Robot Learning Lab des KIT können Studierende und Wissenschaftler/innen über das Internet echte Industrieroboter steuern und so ihre Programme testen. (Foto: KUKA)

Service

Robotik-Labor mit Online-Zugriff

Um Programme und Algorithmen für Roboter zukünftig auch in der Praxis zu testen, entsteht am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) das „KUKA Udacity Robot Learning Lab“ in Kooperation mit der Online-Hochschule Udacity und KUKA. In diesem einmaligen Robotik-Lehrlabor können nicht nur Studierende und Forschergruppen des KIT, sondern auch Onlinenutzer aus aller Welt Leichtbau-Roboterarme von KUKA mit eigenen Programmen über ein Webinterface steuern und testen. Im Livestream können Nutzer weltweit verfolgen, wie die Industrieroboter die Anweisungen befolgen. Das KIT ermöglicht es den Robotik-Lernenden, mit der Weiterbildungsplattform Udacity an echten industriellen und wissenschaftlichen Problemstellungen zu arbeiten und praxisnah Robotik-Software zu entwickeln. Durch die Plattform erhoffen sich die Forscher im Gegenzug Unterstützung durch die Crowd bei der Lösung von Problemstellungen mit sogenannten Crowd-Experimenten.


www.udacity.com/robot-learning-lab