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Zellkulturträger für die dreidimensionale Kultivierung

Entwickeltes Verfahren zur kostengünstigen Produktion von Zellkulturträgern.

In den Life Sciences werden für Forschungs- und Produktionszwecke Zellkulturträger benötigt, die eine dreidimensionale Kultivierung lebender Zellen ermöglichen. Anwendungen wie die Gewebezüchtung erfordern zusätzlich den Erhalt typischer Zellfunktionen, wofür Zellen engen Kontakt untereinander und die Möglichkeit des 3D-Wachstums benötigen.

Entwickelt wurde ein Verfahren zur kostengünstigen Produktion von Zellkulturträgern für die 3D-Kultivierung lebender Zellen. Flächig angeordnete Mikrokavitäten ermöglichen eine aktive Nährstoffversorgung durch Perfusion oder Superfusion. Abmessungen der Mikrokavitäten sind an die Anwendung anpassbar, so dass Zellaggregate ohne Mangelerscheinungen kultiviert werden können. Erhalt typischer Zellfunktionen ist gegeben. Optimierung der Zelladhäsion ist durch Oberflächenmodifikation möglich.

Kombinationen aus einzelligen Schichten mit 3D-Aggregaten mit unterschiedlichen Funktionen sind aufgrund von Designvariationen denkbar. Bei Anwendung in der pharmazeutischen Forschung ist es möglich, Wirkstoffe in kleinen Mengen bei hohem Durchsatz zu prüfen, einzelne Mikrokavitäten zu adressieren und die Zellkulturträger als Einwegeteil einzusetzen.

Der Zellkulturträger eignet sich für die Bereitstellung von 3D-Stammzellkulturen, in der Tumorforschung sowie zur Langzeitkultivierung in der Produktion von Biopharmazeutika und für das Tissue - Engineering.

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Ihr Ansprechpartner für dieses Angebot

Frauke Helms, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Innovationsmanagerin, Innovations- und Relationsmanagement (IRM)
Telefon: +49 721 608-26036

E-Mail: frauke.helms@kit.edu

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