Research to Business

Sechs gute Gründe, am Innovationswettbewerb des KIT teilzunehmen

2021 geht der Innovationswettbewerb NEULAND in die 9. Runde. Bis zum 31. März können wissenschaftliche Beschäftigte des KIT ihre Ideen für technologische Produkte oder Verfahren beim Innovations- und Relationsmanagement einreichen. Neben den vielen Verpflichtungen in Forschung und Lehre könnte man das als müßige zusätzliche Aufgabe sehen. Oder aber als Chance auf neue Perspektiven und Impulse für das eigene Forschungsgebiet. Wir haben sechs Gründe gesammelt, warum es sich für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler lohnt, eine Bewerbung abzugeben.

1. Die Bewerbung ist unkompliziert

Das Schwierigste an der Einreichung zum Wettbewerb ist es, sich kurz zu halten. Maximal 4ooo Zeichen und zwei Bilder stehen im Bewerbungsformular zur Verfügung, um die zündende Idee für die Jury zu präsentieren. Das bedeutet aber auch: Wer es schafft, den Kern und die Vorteile seiner Technologie zu formulieren, ist wirklich schnell fertig. Formular an den Innovationsmanager Dr. Rainer Körber senden – fertig!

2. Die Jury kommt aus den Unternehmen

Wer an Transfer denkt, braucht Feedback und Impulse der Wirtschaft zum Potenzial seiner Technologie. Die Jury des Innovationswettbewerbs ist ausschließlich mit Unternehmensvertretern besetzt, die diese Aufgabe engagiert und ehrenamtlich wahrnehmen. Organisiert wird die Weitergabe der Bewerbungen sowie die Jurysitzung und weitere Abstimmung vom Team Technologietransfer bei IRM, stimmberechtigt ist jedoch nur die Jury.

Die Jurysitzung fand 2020 erstmals rein digital statt. Dies tat den angeregten Diskussionen über die rund 30 eingereichten Ideen keinen Abbruch. V.o.n.u.: Rainer Körber (#KIT), Axel Weisheit (Baden-Württembergische Bank), Hansjürgen Horter (Pilz GmbH & Co. KG), Andreas Burger (ABB), Dr. Rudolf Simon (M+W Group) und Ulrich Begemann (Voith Group). (Bild: KIT)
Die Jurysitzung fand 2020 erstmals rein digital statt. Dies tat den angeregten Diskussionen über die rund 30 eingereichten Ideen keinen Abbruch. V.o.n.u.: Rainer Körber (#KIT), Axel Weisheit (Baden-Württembergische Bank), Hansjürgen Horter (Pilz GmbH & Co. KG), Andreas Burger (ABB), Dr. Rudolf Simon (M+W Group) und Ulrich Begemann (Voith Group). (Bild: KIT)

3. Gewinnen lohnt sich mehrfach

Zum einen sind die ersten drei Platzierungen mit Geldpreisen dotiert. In den vergangenen Jahren haben die Sponsoren des Wettbewerbs 3.000 Euro für den ersten, 1.000 Euro für den zweiten und 500 Euro für den dritten Platz beigetragen, die jeweils direkt auf das Konto der Gewinner fließen.

Zum anderen verhilft die Auszeichnung zum Start ins Thema Technologietransfer und bietet neue Perspektiven und Impulse für das eigene Forschungsgebiet. So bieten die Innovationsmanager des Teams Technologietransfer den Ausgezeichneten, wenn gewünscht, eine weitere Beratung und Unterstützung nach der Preisverleihung an, wenn gewünscht. Dabei kann es beispielsweise um die Finanzierung von Prototypen, um die Suche nach Industriepartnern oder eine erste Orientierung für mögliche Transferwege gehen.

4. Die Preisverleihung bleibt bis zum letzten Augenblick spannend

2020 musste die Preisverleihung leider unter strengen Auflagen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Üblicherweise findet die Verleihung jedoch auf der Bühne des Innovationstags NEULAND statt, den vor Ausbruch der Corona-Pandemie bis zu 800 Personen besuchten. 2021 ist die Vergabe beim hybriden Innovationstag am 30. Juni im ZEISS Innovation Hub geplant, mit eingeschränkt zugelassenem Publikum*. Die Gewinner können nicht nur die Jury und die Sponsoren des Wettbewerbs, den Vizepräsidenten für Innovation und Internationales des KIT, Prof. Thomas Hirth, sowie das Team Technologietransfer kennenlernen, sondern sind auch eingeladen, auf ihren Erfolg anzustoßen.

*Vorbehaltlich dann gültiger Regelungen zu Versammlungen und Kontaktbeschränkungen.

Bestenfalls feiern wir unsere Preisträger gemeinsam vor Ort, so wie hier beim Innovationstag 2018. (Bild: Patrick Langer / KIT)
Bestenfalls feiern wir unsere Preisträger gemeinsam vor Ort, so wie hier beim Innovationstag 2018. (Bild: Patrick Langer / KIT)

5. Sie können Unterstützer gewinnen

Die Unternehmensjury, die Sponsoren, das Team Technologietransfer des KIT, die Zuschauer der Preisverleihung – mindestens so viel Aufmerksamkeit erhält ihr Forschungsgebiet. Darüber hinaus berichten wir über die Gewinnertechnologien nicht nur in der Nachschau auf die Preisverleihung, sondern veröffentlichen sie auf der Technologiebörse RESEARCH TO BUSINESS und unterstützen Sie bei der Bekanntmachung des Forschungsgebiets in unterschiedlichen Medien, auf Events und in den sozialen Medien.

6. Best Case Transferpreis

Wer eine wirklich gute Idee hat und diese nach dem Innovationswettbewerb in einer Kooperation umsetzt, kann im besten Fall irgendwann auch in der zweiten Wettbewerbskategorie Transferpreis gewinnen: Damit werden besonders gelungene Transferprojekte mit einem Industriepartner ausgezeichnet. Auch diese sind als Idee gestartet!

Vielleicht kennen Sie ja einen der Gewinnerinnen oder Gewinner der acht ehemaligen Wettbewerbsrunden und können sie fragen, ob es weitere gute Gründe gibt? Zum Beispiel Dr. Michael Heidinger (Bild unten), der schon mehrfach beim Innovationswettbewerb teilgenommen hat: „Forschung sollte kein Selbstzweck sein, sondern dafür sorgen, unser Leben zu verbessern. Der Technologietransfer bietet eine Möglichkeit, der Gesellschaft diese Verbesserung zugänglich zu machen. So kann man als Wissenschaftler seinen Teil dazu beitragen, Produkte effizienter, langlebiger und nachhaltiger zu gestalten. Mit den Innovationspreisen werden diese Bemühungen vom KIT honoriert“.

Bis zum 31. März 2021 haben Sie noch Zeit, Ihre Bewerbung einzureichen. Das Team Technologietransfer im Innovations- und Relationsmanagement des KIT freut sich mit der Jury wie jedes Jahr auf Ihre kreativen Ideen!

Seriengewinner: Dr. Michael Heidinger vom Lichttechnischen Institut des KIT hat 2020 in der Kategorie Transferpreis den 1. Platz mit einem Projekt zur homogenen Lackaushärtung mittels UV-LED-Array belegt. 2019 war er schon Zweitplatzierter mit einer Industriekooperation, im Zuge derer die Straßenbeleuchtung der Gemeinde Maxdorf auf MidPower LEDs umgestellt wurde. (Bild: Markus Breig / KIT)
Seriengewinner: Dr. Michael Heidinger vom Lichttechnischen Institut des KIT hat 2020 in der Kategorie Transferpreis den 1. Platz mit einem Projekt zur homogenen Lackaushärtung mittels UV-LED-Array belegt. 2019 war er schon Zweitplatzierter mit einer Industriekooperation, im Zuge derer die Straßenbeleuchtung der Gemeinde Maxdorf auf MidPower LEDs umgestellt wurde. (Bild: Markus Breig / KIT)

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18. Januar 2021 um 12:52

Glückwunsch an alle Nominierten!

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